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Che bella Tavolata

  • Autorenbild: Thomas
    Thomas
  • 15. Dez. 2024
  • 2 Min. Lesezeit

"Mindestens 15 bis 20 Anmeldungen sollten es schon sein, damit wir die Tavolata durchführen können". Das war die Aussage der Gastgeberin, Olivia Studhalter, als wir im Sommer bei einem feinen Znacht im Garten der GnossStobe Rain gemeinsam die Idee der "Tavolata L'Immacolata" entwickelt haben. Es soll einen Abend werden mit feinem toskanischen Essen, jeder Gang mit Bezug zum Olivenöl und mit dem passenden Wein. Olivia, Sommelière aus und mit Leidenschaft, erläutert wissenswertes zum Wein und der entsprechenden Traube, und wir erzählen zwischen den Gängen das eine oder andere über Olivenöl. Ecco, Konzept fertig.


Allora, Durchführung am 14. Dezember, Ziel bekannt, mindestens 15 bis 20 Anmeldungen. Also ran an die Werbung. Wenige Tage nach der Veröffentlichung kommt die Nachricht von Olivia: "Restaurant bis zum letzten Platz belegt, wir sind ausgebucht! Und ich habe noch viele weitere Anfragen". WAS? Gibt's ja gar nicht. Wenn sich so viele Leute für feines Essen, guten Wein und Geschichten rund ums Olivenöl interessieren, dann war der Entscheid zusammen schnell gefasst: Vor dem Samstag gibt's einen Freitag, dann machen wir einen Zusatzabend. Dieser war, wir konnten es nicht glauben, sogar innert 24 Stunden ausgebucht.


So viele interessierte Gäste, da ist die Erwartung gross. Unsere Euphorie auch. Der Druck auf die GnossStobe hoch. Und Olivia, ihre Küche und der Service lieferten! Antipasti, notabene mit Salami von der "Salumificio Silvano Mori", welche schon das Königshaus von England beliefern konnte, Gemüse im Öl, Pecorino, Focaccia und Olivenöl. Das fing schon mal fein und vielversprechend an. Dann die Battuta die Manzo, gewürzt nur mit Olivenöl, Salz und Pfeffer, garniert mit Trüffelmousse und Knoblauchschaum. Als nächstes den herrlichen Pastateller an Pilzrahmsauce. Der Hauptgang typisch für die Toskana: Wildschwein! Davon das Entrecote mit Rosmarinkartoffeln. Und zum Abschluss eine feine Gelato, übergossen mit Olivenöl. Wer das noch nie probiert hat, verpasst etwas! Zu jedem dieser Gaumenfreuden den richtigen Wein, von Spumante zur Antipasta, über Weisswein bis zu den roten Tropfen. Sie passten perfekt. Der Grappa von der Distillerie Nannoni rundete fein ab.


Was unterscheidet ein gutes von einem minderwertigen Olivenöl? Warum ist der Begriff "extra vergine" kein Garant für ein gutes Olivenöl? Wie werden die Oliven im Podere L'Immacolata geerntet und wie werden sie zu Öl verarbeitet? Welche Pflege braucht der Olivenhain? Für uns ist es nach wie vor ein Phänomen und absolut keine Selbstverständlichkeit, wie gross das Interesse am Olivenöl und an unserer Arbeit in der Maremma, im südlichen Teil der Toscana, ist. Wir sind noch absolute Neo-Olivenbauern und werden noch viel zu lernen haben. Und trotzdem dürfen wir den gebannten Zuhörerinnen und Zuhörern von unseren Erfahrungen berichten. Das ist ein Privileg.


Grazie mille allen Gästen, dass sie der Einladung zur Tavolata L'Immacolata Folge geleistet haben. Grazie mille Olivia und ihrem Top-Team für ihre Gastfreundschaft und die kulinarische Meisterleistung. Grazie mille allen, die sich zusammen mit uns über die Edizione tre des biologischen Olivenöls freuen. Grazie a tutti, e buon natale.







 
 
 

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Podere L'Immacolata
58036 Roccastrada
Italia

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